Massage Ausbildung - die Kraft der Körperarbeit

Entstehungsgeschichte der Massage

Der ferne Osten war Vorreiter zum Thema Entspannungsmassagen, hier wurde diese alte Tradition von Generation zu Generation weitergegeben. Die Menschen wussten um die positiven Effekte auf den menschlichen Körper und setzen Massagen auch zur Heilung von Krankheiten ein. Im Laufe der Zeit fand die Entspannungsmassage auch ihren Weg nach Europa. Nahmen anfangs nur die Reichen und Schönen diese Wellnessanwendung in Anspruch, so wurde die Massage in der heutigen Gesellschaft immer mehr zu einem Notgriff für alle Stressgeplagten.

Massage Ausbildung - mit den Händen zaubern lernen

Es ist unübersehbar, die Wellnessbranche boomt und dies hat einen guten Grund. Immer mehr Menschen sehnen sich nach Ruhe und Geborgenheit. Sie sind auf der Suche nach innerer Einkehr und Seelenfrieden, wollen sich wieder auf das Wesentliche - nämlich sich selbst - konzentrieren. Automatisch wandern die Gedanken zu Dingen, die uns tief im Inneren sehr guttun. Das können ein wohliges Bad, ein Moment der Träumerei, ein Spaziergang oder eben eine wohltuende Massage sein. Zum Genuss der sanften Entspannungsgriffe kommt das Gefühl der Leichtigkeit hinzu. Während der Massage Ausbildung, spüren Sie bereits beim Auflegen der Hände auf den Körper des Klienten, wie sich Muskeln entspannen. Doch warum tun Massagen eigentlich so gut? Durch den sanften, moderaten Druck wird das Hormon Oxytocin freigesetzt. Wird der Druck verstärkt, kommen noch die Endorphine hinzu. Oxytocin hat die Eigenschaft Angst zu lösen und ein Verbundenheitsgefühl herzustellen. Die Endorphine, auch als Glückshormone bekannt, wirken stark schmerzstillend.

Was bewirken Entspannungsmassagen?

Während der Massage Ausbildung lernen Sie die Ziele einer optimalen Massage kennen. Loslassen, Abstand vom Negativen nehmen, Kräfte sammeln. Indem wir Innehalten, nehmen wir Kontakt mit uns selbst auf. Daraus resultiert dann wiederum Stärke, inneres Glück, Demut und vor allem Dankbarkeit. Der Zustand des sich treiben lassens, ist gleichzusetzen mit Muße - einfach seliges Nichtstun. Gleichzeitig bringen die Massageabläufe Bewegung in den Körper und es werden heilende Effekte erzeugt. Dazu gehören:

  • Lockerung von Verkrampfungen und Verhärtungen,
  • Anregung der Durchblutung,
  • Ausschüttung von Anti-Stress-Hormonen,
  • Schmerzlinderung,
  • Harmonie von Körper, Geist und Seele.

Ablauf einer Behandlung

Vor dem Geben einer Massage steht immer das Gespräch zwischen Therapeut und Klient. Viele Menschen haben Vorbehalte oder möchten an bestimmten Stellen nicht massiert werden. Werden diese Diskrepanzen im Vorfeld nicht ausgeräumt, dann ist die Wirkung der Massage gleich 0. Der Klient kann nicht abschalten, seine Gedanken kreisen ständig und er lässt unwillkürlich keine positiven Effekte zu. Während der Massage Ausbildung wird Ihnen ganz schnell bewusst werden, dass Massieren auch eine psychologische Hilfestellung ist. Die Anwendung ersetzt zwar keinen Psychologen, kann aber viel zu Stabilisierung von Geist und Seele beitragen. So kann die heilende Berührung

  • Kraft spenden,
  • Schmerzen nehmen,
  • Trost spenden,
  • seelische Last mindern.

Wichtig ist, dass Sie die richtigen Stellen in Ihre Massage einbeziehen. So kann eine Kopfmassage entspannend, lösend wirken und den vorherrschenden Kopfschmerz abebben lassen. Schwere Beine, die täglichen Belastungen ausgesetzt sind, sprechen wunderbar auf eine Ölmassage an. Die Leichtigkeit beim Gehen kehrt nach der Behandlung wieder zurück. Menschen, die sprichwörtlich eine schwere Last im Leben zu tragen haben, sind dankbar über eine sanfte Rückenmassage.

Massageöle - intensive Hautpflege während der Massage

Damit die Hände geschmeidiger über die Haut des Klienten gleiten, kommen bei verschiedenen Massagen duftende Öle zum Einsatz. Gleichzeitig haben die Essenzen auch stimulierende und pflegende Eigenschaften. Massageöle wurden speziell für die Ansprüche von Therapeuten und Klienten entwickelt und sind sehr ergiebig. Sie versprechen eine optimale Hautverträglichkeit sowie Griffigkeit. Schließlich sollen die Öle nicht nur die Haut des Klienten, sondern auch die des Anwenders schützen und pflegen. Die Entscheidung, welches Öl zum Einsatz kommt, sollten Therapeut und Klient gemeinsam treffen. So gibt es Öle mit spritzigem Duft wie Zitrone oder Orange, die eher belebend wirken. Für Entspannung und Beruhigung hingegen steht der wundervolle Duft von Jasmin.

Zusammenfassung

Eine Massage Ausbildung eignet sich nicht nur für den privaten Genuss. Eine zukunftsorientierte Ausbildung eröffnet Ihnen die Möglichkeit, erfolgreich in den Wellnessbereich einzusteigen. Von den Gesundheitsreformen völlig unberührt liefern Sie eine breite Palette an Privatleistungen und können sich und anderen viel Gutes tun. In den Kursen erhalten sie fundiertes Wissen über anatomische Grundlagen sowie spezielle Massagetechniken. Eine Massage Ausbildung ist auch ideal für Berufstätige, die sich mit einer vollwertigen Massagetherapeutenausbildung ein 2. berufliches Standbein aufbauen möchten.

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